[Im Test] Escape Room – Das Werwolf Experiment

Escape Room – Das Werwolf Experiment (Escape Room in a Box – The Werewolf Experiment) war eines der meist gehypten Escape Room Spiele für Zuhause seitdem es auf Kickstarter veröffentlicht wurde. Mehr als anderthalb Jahre später ist nun von Mattel die deutsche Version erschienen. Lest hier, ob sich das Warten gelohnt hat.

Das Werwolf Experiment war eines der ersten Escape Room Spiele seiner Art. Kurz bevor die Platzhirsche wie Exit – Das Spiel, Escape Room – Das Spiel oder Unlock auf den Markt drängten, hatten zwei US-Amerikanerinnen die Idee für ein Escape Room Spiel Zuhause und finanzierten dies über Kickstarter. Auf den Erfolg aufmerksam geworden, lizenzierte Mattel schließlich das Spiel und brachte es dieses Jahr auch endlich nach Deutschland. Mit einem Preis von fast 40 Euro ist es eines der teuersten Escape Room Spiele für Zuhause.

Ein Grund dafür ist der umfangreiche Inhalt von Das Werwolf Experiment. Hier wurde voll und ganz auf Haptik gesetzt. So findet man in der Schachtel drei mit Schlössern verschlossene Behältnisse, eine Petrischale und ein Schwarzlicht.

Nicht kleckern, sondern klotzen heißt hier die Devise. Zwar ist alles nur aus Plastik, jedoch kommt das Erlebnis schon einmal haptischer daher als die Spiele der Konkurrenz. Doch macht es auch soviel Spaß?

Das Werwolf Experiment

Eine Anmerkung von Dr. Zynthia Naga:

„Als ehemalige Kollegin halte ich es für meine Pflicht, Ihnen diesen aufregenden Durchbruch nicht vorzuenthalten. Ich muss Sie jedoch warnen: er hat seinen Preis. Interessiert? Das sollten Sie auch sein! Das geht über alles hinaus, was Sie bisher erlebt haben. Öffnen Sie die Schachtel und finden Sie es selbst heraus…“

Wie spielt es sich?

Tatsächlich spielt sich Das Werwolf Experiment wie ein klassischer Escape Room der ersten Stunde, nur ohne dass ihr das Zimmer auf den Kopf stellen müsst. Stellt eure Stoppuhr auf 60 Minuten und los geht es. Sobald ihr die Schachtel öffnet, beginnt das Spiel. Es gilt einen kurzen Brief zur Einleitung zu lesen, in welchem ihr erfahrt, in welcher misslichen Lage ihr euch befindet. Daraufhin gilt es Gegenstände zu untersuchen, anzuordnen, zu kombinieren, Schlüssel zu finden und Zahlenschlösser zu knacken.

Und wie sind die Rätsel?

Die Anordnung der Rätsel ist non-linear. Tatsächlich eignet sich Das Werwolf Experiment als eines der wenigen Escape Room Spiele für Zuhause auch für mehr als 2 Spieler. Die Rätsel kommen an sich klassisch daher und haben nur wenig mit der eigentlichen Story zu tun, auch wenn darauf geachtet wurde alles im Laborkontext zu halten. Es dürfen Wort- und Zahlenrätsel gelöst, dechiffriert und Gegenstände mit der Schwarzlichtlampe untersucht werden. Neben den haptischen Komponenten gibt es auch Rätsel auf Papier zu lösen. Prinzipiell geht es darum neun Lösungswörter zu finden, welche mehr oder weniger auf den finalen Zahlencode für den Gegengiftbehälter hinweisen. Die 19 Rätsel sind alle logisch und nachvollziehbar.

Hat das Werwolf Experiment Spaß gemacht?

Das Werwolf Experiment hebt sich positiv von den anderen Escape Room Spielen am Markt ab. Vor allem durch seine haptischen Komponenten kommt ein Escape Room Feeling auf. Die Rätsel sind eher auf Anfängerniveau anzusiedeln. Schlussendlich haben wir gerade einmal 40 Minuten benötigt. Der Flow des Spieles war gelungen und die Rätsel kommen nicht allzu verkopft daher. Positiv ist auch, dass hier nichts zerstört werden muss und das Spiel entsprechend zurückgesetzt werden kann. Jedoch lohnt es sich nicht, sich ein weiteres Mal auf die Suche nach dem Gegenmittel zu machen. Die Geschichte hat, trotz des schön grafisch aufbereiteten Themas, eher eine Alibifunktion. Das Werwolf Experiment ist jedoch erfrischend anders und hat uns einen unterhaltsamen Spieleabend beschert.

Hier geht es zu weiteren Escape Room Spiele Reviews von uns:

Das Werwolf Experiment
8.5 Reviewer
0 Users (0 votes)
Material
Einstieg
Rätsel
Spielgefühl
What people say... Leave your rating
Sort by:

Be the first to leave a review.

User Avatar
Verified
{{{ review.rating_title }}}
{{{review.rating_comment | nl2br}}}

Show more
{{ pageNumber+1 }}
Leave your rating

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

%d Bloggern gefällt das: