EXITROOM Berlin – Die Zauberschule – Pop-up Escape Room

Berlin / 3-6 Spieler/ Preis: 21,50 – 33 Euro pro Person / Bewertung: 6.3

Adresse: Wilhelmstraße 87, 10117 Berlin (Karte)

Gespielt: 19.12.2018

Anzahl Spieler:  2

Weihnachten ist für viele etwas Magisches. Auch für uns, daher freuten wir uns, als wir sahen, dass EXITROOM Berlin ein Weihnachtsspecial namens Die Zauberschule anbietet. Also dachten wir uns: Nichts wie hin. Ob uns Die Zauberschule verzaubern konnte, das lest ihr hier.

Wie wir alles wissen, besitzen Escape Rooms, welche an den Harry Potter oder Wizzarding World Franchise angelehnt sind, eine große Anziehungskraft für Escape Room Fans. Wer wollte nicht schon immer einmal wie Harry Potter durch die Winkelgasse oder Hogwarts wandern? Da Warner Bros. (die Besitzer der Harry Potter Marke) hier jedoch nicht offiziell mit Escape Rooms zusammenarbeitet, helfen sich viele Betreiber damit weiter, ihre Räume entsprechend anmuten zu lassen bzw. in der Beschreibung des Raumes entsprechende Floskeln zu nutzen. Ähnlich wie wir es auch von den SAW Räumen kennen, ist dies auch bis zu einer gewissen Stufe legitim. Problem ist jedoch auf der anderen Seite, dass Spieler mit Erwartungen in die Räume gehen, welche nur schwer zu erfüllen sind.

Wir versuchen uns davon soweit wie möglich frei zu machen und bewerten die Räume so wie sie sind bzw. ohne Bilder im Kopf zu haben, welche Filme da hinterlassen haben. Daher waren wir gespannt, was uns in der Zauberschule bei EXITROOM Berlin erwartet. Demnächst eröffnet Die Zauberschule auch bei Final Escape Wuppertal (Zu den Reviews der Räume).

EXITROOM Berlin liegt verkehrsgünstig in Berlin Mitte in einem Mietshaus. Wir empfehlen euch die U2 bis Mohrenstraße oder die U6 bis Französische Straße zu nehmen; von da aus ist es jeweils ein kurzer Fußmarsch bis zum EXITROOM Berlin. Fußläufig ist auch die Mall of Berlin zu erreichen, falls ihr euch vor oder nach eurem Escape Room Abenteuer noch stärken oder mit den richtigen Sachen eindecken möchtet. Am Eingang des Hauses seht ihr dann auch ein Schild, welches euch sagt, dass ihr hier richtig seid.

Wir wurden von unserer Gamemasterin nett und offen empfangen. Unsere Sachen konnten wir in bereitgestellten Spinten verstauen. Vor Beginn des Spieles wurde uns ein kurzes Video gezeigt, welches das herkömmliche Standardbriefing ersetzt. In diesem Video wurde erläutert, was ein Escape Room überhaupt ist und natürlich, dass man alles ohne Gewalt lösen kann. Das gut gemachte Video ist eher in einem Comic-Look gehalten und reißt einen etwas aus der stimmungsvollen Atmosphäre.

Bevor wir die Welt Der Zauberschule betraten, gab uns unser Gamemasterin noch ein kurzes Briefing zur Story. Wir würden gleich das Büro von Snope betreten, in welchem wir unseren Zauberstab wiederfinden wollen, welchen er uns abgenommen hat. Des Weiteren müssen wir noch Zutaten für einen Zaubertrank finden, um schließlich aus dem Raum zu entkommen. Unsere Gamemasterin ist die Vertrauensschülerin, welche uns per Eulenpost bei dem Vorhaben unterstützen wird.

Die Zauberschule

 Als Schüler einer Zauberschule habt ihr es mit dem Zauberstab zu weit getrieben. Der Professor für Zaubertränke hat euch diesen weggenommen. Nun habt ihr euch entschieden den Zauberstab aus seinem Zauberbüro zurück zu holen. Der Professor kommt in einer Stunde wieder. Beeilt euch!

Der Raum

Nachdem sich die Tür hinter uns geschlossen hat, finden wir uns in einem relativ kleinen Raum wieder, welcher vollgestellt ist mit Bücherregalen. Die Masse an Büchern ist auf dem ersten Blick recht beeindruckend, jedoch fällt beim zweiten Blick auf, dass hier das Thema ganz klar verfehlt wurde. Zwar setzt man auf echte Bücher, jedoch sind dies alles Bücher die zu 98% nichts mit dem Thema Zaubern zu tun haben. Hier finden sich Klassiker der dt. Küchenliteratur, Bücher aus den besten Zeiten der DDR oder der BRD von 1990 wieder.

Richtige magische oder Zauberbüro-Stimmung will in der ersten Hälfte der Zauberschule nicht richtig aufkommen, es gibt keinen Schreibtisch, die Regale sind recht gewöhnlich, keine Zaubertrankutensilien und das magischste sind hier noch Bilder von Zauberern oder vier Besen an der Wand. Vielmehr hat man den Eindruck, dass man sich in einer dunklen Ecke einer Buchhandlung verirrt hat. Soundeffekte von öffnenden Schubladen oder Geheimfächern sind nicht optimal gesetzt. So dachten wir das sich eine Schublade am anderen Ende des Raumes öffnete, dabei war es direkt neben uns. Unsere Gamemasterin musste uns ständig mitteilen, wo sich gerade im Raum etwas getan hatte, sobald wir ein Rätsel gelöst hatten. Das Finale kommt dann trotz Einsatz von Zauberutensilien recht unspektakulär daher.

Die Rätsel

Einen ähnlichen diffusen Eindruck wie der Räum, hinterließen auch die Rätsel bei uns. Diese sind zwar thematisch passend zum Thema Zauberschule erdacht und abwechslungsreich, jedoch wirken diese nicht immer ganz 100%-ig durchdacht. Die Rätsel- und Hinweisführung ist nicht optimal. So war der Lösungsweg zum Teil nicht schlüssig gewesen. Das fehlende korrekte Feedback nach der Lösung der Rätsel erwähnten wir ja zuvor schon. Hinzu kommt, dass wir uns tatsächlich ein Rätsel hätten sparen können, da ein Geheimfach schon sichtbar geöffnet war, weil es am Vortag durch andere Spieler beschädigt worden sei. Bei einem anderen gelösten Rätsel durften wir nach Hinweis der Gamemasterin den Effekt selbst auslösen, da auch hier etwas klemmte.

Die Gamemasterin

Die von unserer Gamemasterin angekündigte Eulenpost, war in diesem Fall nichts anderes als ein entsprechender Soundeffekt, sobald ein Hinweis von ihr auf einem Display über der Tür erschien. Einen Großteil der Hinweise verbrauchte sie darauf uns mitzuteilen, wo sich etwas geöffnet hat oder das wir die Lösung hätten und wir es einfach noch einmal versuchen sollten. Die Hinweise, waren recht direkt und nicht im Kontext der Story dargebracht.

Leider war unser Ausflug in Die Zauberschule nach knapp 30 Minuten schon wieder vorbei und weniger magisch als erhofft. Das Gesamtkonzept wirkt nicht ganz so ausgereift. Durch das Feedback der Gamemasterin lässt sich auch erahnen, dass andere weniger erfahrene Gruppen mit den Rätseln wesentlich mehr zu kämpfen haben.

Auch wenn die Zauberschule für bis zu 6 Spielern gebucht werden kann, empfehlen wir auf Grund der Raumgröße und Struktur des Raumes nicht mehr als 3 Spieler. Ansonsten steht man sich nur unnötig auf den Füßen.

Weitere Reviews zu EXITROOM Berlin:

Solltet ihr Lust haben auf einen Ausflug in die Zauberschule, dann bucht diesen direkt über die Website von EXITROOM Berlin.

Website: https://www.exitroom.berlin

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Sebastian [Escape Maniac]

Ich bin der Gründer von Escape Maniac. Seit 2015 spiele ich in unterschiedlichen Konstellationen Escape Rooms. Mir ist es wichtig, für euch die besten Escape Rooms zu finden.

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