EXITROOM Berlin – Maniac – Escape Room Berlin

Screenshot - Maniac - EXITROOM Berlin

Screenshot – Maniac – EXITROOM Berlin

Berlin / 2-6 Spieler/ Preis: 18 – 30 Euro pro Person / Bewertung: Gut

Adresse: Wilhelmstraße 87, 10117 Berlin

Gespielt: 06.08.2016

Anzahl Spieler: 4

Manchmal dauert es länger in einen Raum reinzukommen als rauszukommen. Beginnen wir jedoch von vorn. EXITROOM Berlin liegt verkehrsgünstig in Berlin Mitte in einem Mietshaus. Am besten ihr nehmt die U2 bis Mohrenstraße oder die U6 bis Französische Straße, von da aus ist es jeweils ein kurzer Fußmarsch bis zum EXITROOM Berlin. Fußläufig ist auch die Mall of Berlin zu erreichen, falls ihr davor oder danach noch zum Shoppen oder eine Kleinigkeit essen gehen wollt. Am Eingang des Hauses seht ihr dann auch sogleich ein Schild, welches euch sagt, dass ihr richtig seid.

Auf der Website wird empfohlen 15 Minuten vor Spielbeginn zu erscheinen. Jedoch nützt dies alles nichts, wenn die Klingel nicht funktioniert und einem die Tür nicht aufgemacht wird. So standen wir einige Minuten vor der Tür und warteten auf den Einlass. Mehrmaliges Klingeln und sogar zwei vergebliche Anrufe brachten uns erst einmal nicht weiter. Zum Glück kam kurz darauf ein Hermes Bote, welcher eine Lieferung im Haus abgeben musste und so erhielten wir auch Eintritt. Aufgabe 1 – Eintritt ins Gebäude erhalten – wurde somit nach einigen Minuten gemeistert. Von da an hatten wir einen Lauf. Die Wohnungsklingel funktionierte dann wieder und unsere Gamemasterin des Tages gewährte uns Eintritt.

Wir betraten eine Wohnung, welche ganz und gar nicht mehr als solche zu erkennen war. EXITROOM Berlin schafft es schon beim Betreten der Wohnung eine tolle Atmosphäre zu erzeugen, welche an einen Bunker erinnert. Graue Wände, Glühbirnen an der Wand und angedeutete, beklebte Stahltüren. Man fühlt sich sofort gefangen und harrt der Dinge, die kommen mögen.

EXITROOM Berlin gibt es seit Frühjahr 2016 und bietet mit Maniac momentan einen Raum an. Aktuell wird an einem zweiten Raum namens Crematorium gearbeitet, welcher im Oktober 2016 seine Türen öffnen soll. Bis auf den holprigen Einstieg an der Tür war alles sehr professionell, von der Lounge bis hin zum Bezahlprozess. Unsere Taschen und Jacken konnten wir in einer Box in der Lounge verschließen.

Vor Beginn des Spieles wurde uns ein kurzes Video gezeigt, welches das herkömmliche Standardbriefing ersetzt. In diesem Video wurde erläutert, was ein Escape Room überhaupt ist und natürlich, dass man alles ohne Gewalt lösen kann. Das Video ist eher in einem Comic-Look gehalten und reißt einen etwas aus der stimmungsvollen düsteren Atmosphäre. Daraufhin machte die Gamemasterin noch ein Foto von jedem unserer Mitspieler und bat uns, uns vor dem Eingang des Raumes in eine Reihe zu stellen.

Maniac

In einem Vorort verschwinden Menschen spurlos. Nun wurdet Ihr von einem verrückten Serienkiller entführt. Niemand weiß, was mit euch geschieht. Ihr bekommt jedoch eine Chance dem Serienkiller zu entfliehen. Nutzt diese und flieht!

Vor Betreten des Raumes wurden uns schwarze Säcke ausgehändigt, welche wir uns über den Kopf ziehen sollten. Daraufhin wurden wir an den Händen in den Raum geführt, dort angekommen klickten die Handschellen und wir waren in den Fängen des Serienkillers. Was für ein gelungener und atmosphärischer Einstieg in das Spiel! Sobald die Gamemasterin den Raum verlassen hat, ziehen wir uns die Säcke vom Kopf und beginnen uns erst einmal zu orientieren.

Der Raum

Tatsächlich befinden wir uns aneinander gekettet in der Mitte eines alten Lagerraumes wieder. An der Wand ist ein Monitor, auf welchem noch einmal ein atmosphärisches Einführungsvideo mit einem Entführungsopfer des Serienkillers in der Hauptrolle läuft.

Rein atmosphärisch hält der Raum Maniac das, was man sich von einem Serienkiller Szenario erwartet. Es gelingt EXITROOM Berlin eine wahrhaft düstere, zu Teilen skurrile und abwechslungsreiche Atmosphäre zu kreieren, welche ganz und gar der Backgroundstory entspricht.

Die Rätsel

Die Rätsel im Raum sind schlüssig in die Story integriert und ergeben im Großen und Ganzen innerhalb des Kontexts Sinn. Erfahrene Spieler werden hier ein Best-of von Gimmick-Rätseln aus anderen Räumen wiederfinden. Die Rätsel leiten einen ziemlich stringent durch den Raum und zuweilen sind die Hinweise etwas zu einfach gesetzt, um die Rätsel zu lösen. Auf Grund dessen schafften wir es recht schnell aus dem Raum nach nur 35 Minuten zu entkommen. Der Schnitt soll bei 50 Minuten liegen.

Die Hinweise der Gamemasterin kamen über Lautsprecher in den Raum. Leider ist die Soundqualität nicht die Beste gewesen und wir hatten Schwierigkeiten, sie zu verstehen. Jedoch waren die Hinweise selbst gut formuliert und nicht zu einfach.

Alles in allem können wir vor allem Neulingen und Anfängern Maniac von EXITROOM Berlin ans Herz legen, diese bekommen einen wirklich guten Eindruck davon, was Escape Games leisten können. Für erfahrene Spieler könnte der Raum im Sinne der Rätsel etwas zu leicht sein. Wer sich schon immer mal in die Gewalt eines Serienkillers begeben wollte, macht hier nichts verkehrt – insoweit man euch bis zu ihm vorlässt. Wir empfehlen eine maximale Anzahl von vier Spielern für den Raum.

Solltet ihr jetzt Lust bekommen haben, dann solltet ihr auf der Website von EXITROOM BERLIN euren nächsten Aufenthalt im Verließ des Serienkillers buchen.

Website: www.exitroom.berlin

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4 Antworten

  1. Oktober 31, 2016

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  2. Dezember 19, 2016

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  3. Juni 19, 2017

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  4. Oktober 30, 2017

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