Claustrophobia – Die Piratenhütte – Escape Room Berlin

Berlin / 2-4 Spieler/ Preis: 18 – 40 Euro pro Person / Bewertung: Gut

Adresse: Alexanderplatz, Shopping Center ALEXA, Grunerstr. 20, 10179 Berlin

Gespielt: 29.12.2016

Anzahl Spieler: 4

Salz in der Luft. Soweit das Auge reicht, sieht man nur Wasser um sich herum. Ein Gefühl von Freiheit und Abenteuer. All dies bringt man unweigerlich in Verbindung mit Piraten. Die letzten Jahre ist es im Kino etwas ruhig geworden um diesen Archetypen. Einzig und allein nächstes Jahr kommt der neueste Teil der Fluch der Karibik – Reihe ins Kino. Auch sonst hört man kaum etwas von diesem klassischen Genre in anderen Unterhaltungsformen. Zwar konnte man mit Assassin‘s Creed 4: Black Flag die Meere bereisen und mit Nathan Drake in Uncharted 4 auf die Suche nach einer versunkenen Piratenkolonie gehen, doch die Abenteuerlust hat dies alles nicht gestillt.

Umso mehr hat es uns gefreut, als wir gehört haben, dass Claustrophobia Berlin einen neuen Raum Die Piratenhütte anbieten wird. Ein Szenario, welches wir bisher noch nicht in einem Escape Room gespielt hatten. Also machten wir uns auf den Weg in die Berliner Shopping Mall ALEXA am Alexanderplatz. Hier ist Claustrophobia Berlin mit seinen Räumen zu Hause. Wir waren vor gut einem Jahr schon einmal hier, um den futuristischen Schutzraum 13 zu spielen. Neben diesen bietet Claustrophobia auch noch den Raum Museum für moderne Kunst an.

Bei unserer Ankunft wurden wir nett begrüßt. Bezahlt wird, bevor man die Räume betritt. Mittlerweile wurde auch ein neuer Wartebereich geschaffen, in dem man sich bis zum Spiel die Zeit mit kleinen Knobelspielen und kostenlosem Wasser vertreiben kann. Vor dem Spiel gab es die obligatorische Standardeinweisung. Es handelt sich um ein Teamspiel, keine Gewalt und die Zimmerdecke ist auch tabu oder in der Piratenhütte nicht unbedingt, wie sich unser Gamemaster korrigieren musste.

Claustrophobia – Die Piratenhütte

Die Piratenhütte (c) Claustrophobia 2016

Die Piratenhütte (c) Claustrophobia 2016

Ihr befindet euch auf einer tropischen Insel mitten in der Karibik und ein Unwetter bricht über euch hinein. Ihr findet Zuflucht in einer scheinbar verlassenen Hütte auf einer Klippe. Jedoch wird diese Hütte zu einer Todesfalle für euch. Ein blutdurstiger, einäugiger Pirat ist auf dem Rückweg von der Jagd und ihr sollt seine nächste Trophäe sein. Diese verdammten Wände der Hütte sollen sicher nicht das letzte sein was ihr seht bevor seine Klinge euch findet. Rennt!

Der Raum

Bevor wir den Raum betreten durften, wurden wir mit einer Petroleumlampe und einem Glöckchen ausgestattet. Als die Tür hinter uns geschlossen wurde, fanden wir uns in einem kleinen Unwetter vor der ominösen Piratenhütte wieder; der Weg war steinig und um uns herum ein Dschungel voller Bambus. Die Hütte war genauso, wie man sich eine kleine Piratenhütte an einer Klippe vorstellt. Nur mit dem Nötigsten eingerichtet und einem kopflosen Skelett auf einem Stuhl. Die Wände wurden von Fackeln geziert, welche das Szenario nur leicht erleuchteten. Der wichtigste Helfer, um sich in diesem dunklen Raum zurecht zu finden, war tatsächlich die Petroleumlampe in unserer Hand. Das dezente Klangbett und das Spiel mit dem Klima trugen zur gelungenen Atmosphäre der Story teil.

Die Rätsel

Die Rätsel sind linear angeordnet und auch recht überschaubar. Im Endeffekt geht es darum zu Suchen/Finden und Rätsel zu lösen. Alles in dem Raum wird nur einmal benutzt. Bis auf 2 Schlösser, entfällt jedoch das obligatorische Schlüsselsuchen.  Die Rätsel sind abwechslungsreich gestaltet und passen sich sehr gelungen in die Geschichte des Raumes ein und passen allesamt durchgehen zum Setting.

Der Gamemaster

Der Gamemaster wird durch das anfänglich erwähnte Glöckchen kontaktiert, wenn man Hilfe braucht. Zu der Qualität der Tipps können wir jedoch leider nichts sagen, da wir keine benötigten. Daher blieb dem Gamemaster nichts Anderes übrig, als uns alle 15 Minuten darüber zu informieren, dass bald der blutrünstige Pirat eintreffen würde.

Nach 40 Minuten waren wir dann auch schon der Piratenhütte entkommen. Die Piratenhütte ist alles in allem ein wirklich sehr gelungenes und atmosphärisches Escape Room Erlebnis mit ein bis zwei lustigen Ideen hinsichtlich der Rätsel. Profis mögen vielleicht die geringe Anzahl an Rätseln bemängeln, jedoch kann man hier darüber hinwegschauen, da man sich von der gelungenen Atmosphäre gerne in den Bann ziehen lässt. Wir wurden auf jeden Fall von unserem kleinen Ausflug zu den Piraten nicht enttäuscht. Für Anfänger, Familien und Fortgeschrittene ist dies ein empfehlenswertes Erlebnis oder wo trifft man heutzutage noch auf echte Piraten?

Solltet ihr jetzt Lust bekommen haben, euch in eine abgelegene Piratenhütte zu begeben, dann bucht jetzt euren Spaß direkt über die Website von Claustrophobia Berlin.

Website: https://berlin.claustrophobia.com

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Klick hier um zu sehen, wo sich der Raum auf unserer persönlichen Toplist befindet.

Die Piratenhütte
8 Escape Maniac
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2 Antworten

  1. Juni 6, 2017

    […] besonders ans Herz legen können wir euch aber den Escape Room Die Piratenhütte (Zur Review). Hier findet ihr ein recht unverbrauchtes Setting für Deutschland vor, bei dem atmosphärisch und […]

  2. Juni 18, 2017

    […] Neben dem Schutzraum 13 könnt ihr noch euer Glück als Diebe im Museum of Modern Art unter Beweis stellen oder ihr begebt euch in die Welt von Piraten und Freibeutern in der Piratenhütte (Zum Test). […]

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