Nexus Exit – Labor im Eis – Escape Game Frankfurt

Gelnhausen / 3 – 6 Spieler / Preis:  33 – 28 Euro pro Person / Bewertung: 8.5

Adresse: Bahnhofstraße 12, 63571 Gelnhausen

Gespielt: 20.07.2019

Anzahl Spieler: 4

Nexus Exit bei Frankfurt steht schon seit langem auf unserer Spielliste, da der Anbieter uns vor allem mit seinem raumübergreifenden Konzept der Zeitreise reizten konnte. Ob uns die Reise zurück in die Gegenwart gelungen ist, erfahrt ihr nun hier.

Der Anbieter befindet sich in Gelnhausen, etwa 40 Minuten mit dem Auto östlich von Frankfurt entfernt. Die Anreise ist allerdings auch mit dem Zug problemlos möglich, da der Bahnhof in unmittelbarer Nähe liegt. Als wir die Räumlichkeiten von Nexus Exit betraten, fiel uns sofort die stimmige Gestaltung des Eingangsbereiches auf. Wir merkten schnell, dass das übergeordnete Konzept der Zeitreise konsequent durchgezogen wurde. Dieses reicht von der Toilettengestaltung bis hin zu der Kleidung der Mitarbeiter. Auch bei unserem zweiten Spiel führte unsere Spielleitung das Briefing in einem separaten Raum durch. Um den Spielern möglichst alle Überraschungen zu bewahren, sei an dieser Stelle auf weitere Details verzichtet.

Fakt ist, dass Nexus Exit einen immersiven Spieleinstieg geschaffen hat, der die Zeitreise sehr real werden lässt. Das Abenteuer ist stimmungsvoll umgesetzt und beginnt bereits vor dem eigentlichen Spielraum. Im raumübergreifenden Storytelling kann Nexus Exit hier definitiv punkten.

Labor im Eis

Nexus Exit - Labor im Eis

„Wir schreiben das Jahr 2024. Die Nexus Kooperation erhält verschlüsselte Notsignale aus der Antarktis. Demnach hat eine bösartige Geheimorganisation einen Virus entwickelt, mit dem sie das Unterbewusstsein der Menschen manipulieren können und so die Menschheit beherrschen wollen. Das dürfen wir nicht zulassen! Eure Aufgabe wird es sein, mit uns in das im Jahr 2024 zu reisen, in das geheime Labor einzudringen und einen Antivirus herzustellen, damit wir den schrecklichen Plan vereiteln können. Und macht euch diesmal auf eine Reise in die Kälte gefasst, denn das Labor liegt mitten in der eisigen Antarktis! Hackt euch in das System, erkundet das Labor und dessen Gerätschaften und gelangt so an die Formel und Materialien, um den Antivirus herzustellen. Aber passt auf euch auf, nach unseren Informationen gibt es tödliche Sicherheitsvorkehrungen, vor denen ihr euch in Acht nehmen müsst! Achtung! Dieser Raum ist mit moderner Technik ausgestattet und kann Spieler, die technisch nicht versiert sind evtl. überfordern!“

Atmosphäre

Obwohl wir bereits unmittelbar zuvor den Mord auf dem Dachboden (Zur Review) aufklären konnten und folglich den raumübergreifenden Spieleinstieg bereits kannten, überraschte uns Nexus Exit mit dem Spieleinstieg bei Labor im Eis erneut. Passend zum Thema „Eis“ wurde hier mit einem Augenzwinkern durch einen simplen aber dennoch effektvollen Mittel, ein toller Spieleinstieg geschaffen. Das Labor kommt auf den ersten Blick recht überschaubar daher. Mit seiner sterilen Oberfläche bildet das Setting den Kontext eines Labors treffend ab. Passendes Laborequipment wie Reagenzgläser, Mikroskop oder Pipetten finden im Raum Verwendung und erzeugen eine stimmungsvolle Atmosphäre. Die Geräusche eines Schneesturms liefern hierbei die passende Audiountermalung. Auch nach dem eigentlichen Spiel wurde das Konzept der Zeitreise weiter fortgesetzt, so dass unser Erlebnis nicht mit dem Finale im Spielraum endete. Insgesamt lässt sich mit der Zeitreise ein roter Faden finden, der sich durch unseren gesamten Aufenthalt im Nexus Exit zieht.

Die Story

Es handelt sich bei dem Labor im Eis um ein Missionsspiel, dessen Ziel es ist, einen Antivirus zur Rettung der Menschheit herzustellen. Dazu müssen Materialien sowie die zugehörige Formel entdeckt werden. Die Hintergrundinformationen werden im Spiel zwar angedeutet, aber nicht komplett zu Ende erzählt. Beim Finale ist besonders im Hinblick auf die Rettung der Menschheit atmosphärisch noch Luft nach oben.

Die Rätsel

Die Rätsel bestehen zu einer unterhaltsamen Mischung aus analogen und technischen Aufgaben, wobei sie insgesamt den experimentellen Charakter eines Labors gut betonen. Folglich sind die Rätsel thematisch gut eingebunden. Die Rätselstruktur wird den Spielern allerdings auf einem Whiteboard im Raum aufgedrängt. Die notwendigen Schritte zum Antivirus sind hierbei durch eine Anleitung dargestellt. Das stumpfe Erledigen der Aufgaben nimmt unserer Meinung nach den Spielern den entscheidenden explorativen Charakter eines Labors. Wie bereits der Geschichte auf der Homepage zu entnehmen ist, sind im Labor technische Kenntnisse beispielsweise Umgang mit einem Smartphone sowie den sozialen Netzwerken notwendig. Dementsprechend sollte ein Spieler pro Gruppe sicher damit umgehen können. Im Labor im Eis sind die Rätselstrukturen etwas komplexer, so dass wir euch eine mittlere Gruppengröße empfehlen. Die einzelnen Rätselstränge sind teilweise non-linear angeordnet, so dass alle Spieler zeitgleich beschäftigt sind. Von einer zu großen Gruppe raten wir euch aufgrund der geringen Raumgröße allerdings ab.

Der Gamemaster

Die Gamemasterin hat einen hervorragenden Job geleistet. Wie oben bereits erwähnt, beginnt das Abenteuer bei Nexus Exit bereits mit dem Betreten der Filiale. Sie führte uns während unseres Aufenthaltes souverän durch Raum und Zeit und konnte dabei mit schauspielerischen Einlagen überzeugen. Auch im eigentlichen Spiel wusste sie jederzeit, wo wir uns befanden. Die Kommunikation geschieht hier thematisch eingebunden per Walkie-Talkie.

FAZIT

Das Labor im Eis kommt zwar mit einem bekannten Setting daher, kann allerdings durch kreative Rätsel im Setting einer Forschungsstation punkten. Wer ein Escape Room vor allem aufgrund der Rätsel spielt, den können wir das Labor im Eis empfehlen. Obwohl wir das Konzept der Zeitreise bei Nexus Exit bereits vom vorherigen Spiel kannten, konnte der Spielbeginn durch eine effektvolle Idee punkten. Auch hier hat uns die Art und Weise des Storytellings um die raumübergreifende Zeitreise bei Nexus Exit beeindruckend.

Website: https://nexus-exit.de

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Labor im Eis
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Dies ist eine Review von Malte S. Dieser wurde von Nexus Exit eingeladen und musste daher nichts für das Spielen des Raumes zahlen. Eine Aufnahme in unsere persönliche Empfehlungsliste erfolgt sobald wir den Raum offiziell gespielt haben. Hier findet ihr Maltes Top 10 Liste!

Malte S

Malte ist seit 2018 Teil des Escape Maniac Teams und testet für euch Räume hauptsächlich in NRW, dem Ruhrpott oder was sich sonst so westlich von Berlin befindet. Malte ist immer auf der Suche nach dem perfekten Abenteuer und Immersion. Sein Lieblingsraum ist von Skurrilum "Ernie Hudson und der Zoo des Todes".

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