Escapeventure – Doc Eisenbarth – Escape Room Leipzig

Leipzig / 2-7 Spieler/ Preis: 18 – 35 Euro pro Person / Bewertung: Gut

Adresse: Dresdner Straße 54, 04317 Leipzig, Deutschland

Gespielt: 03.12.2016

Anzahl Spieler: 3 (Wir empfehlen max. 4 Spieler)

Leipzig, eine der aufstrebensten deutschen Städte zur Zeit und das nicht nur wegen dem Fußball. Auch die Escape-Room-Szene ist hier am wachsen. So trieb es uns diesmal zu Escapeventure. Dabei handelt es sich um einen Anbieter der neben Leipzig noch Räume in Hamburg, Braunschweig und Magdeburg besitzt. In Leipzig können derzeit zwei Räume, namens Artefacts und Doc Eisenbarth gebucht werden. Ein dritter Raum soll im Frühjahr 2017 fertig stehen und das Genre Horror bedienen.

Zu erreichen ist die Adresse ganz einfach vom Hauptbahnhof Leipzig per Straßenbahn. Mit der Linie 4 und 7 fahrt ihr bis zur Haltestelle Reudnitz Koehlerstraße.  Bei gutem Wetter lohnt sich auch ein Spaziergang, da es „nur“ 2 Kilometer vom Hauptbahnhof sind. Für die Autofahrer stehen direkt vor Ort nicht so viele Parkplätze zur Verfügung. Hier muss man ggf. auf Seitenstraßen ausweichen, um einen Parkplatz zu finden. Auch das Parkhaus Kaufland ist nutzbar. Hier jedoch gegen Entgeld.

Da wir zuvor schon einmal einen Ausflug im Raum Artefacts in die 20er Jahre gemacht hatten, ging es für uns jetzt wieder in die Gegenwart. Nachdem unsere grauen Gehirnwindungen sehr gut gefordert wurden und wir uns unterhalten fühlten, waren wir umso gespannter auf den zweiten Raum.

Unser Gamemaster wechselte und es ging nach einer kurzen Verschnaufpause zum Briefing. Die fiktive Story des Raums dreht sich um die historische Figur Johann Andreas Eisenbarth, einem Handwerkschirug aus dem 17. und 18. Jahrhundert, der durch seine Heilerfolge als Wundarzt und Starstecher großen Ruhm erlangte. Als Versuchsperson mit einem giftigen Serum im Körper, gilt es für den Spieler das Heilmittel zu finden und sich zu befreien.

Doc Eisenbarth

escapeventure - doc eisenbarht - live escape game leipzig

Seid Hauptdarsteller dieser spannenden Geschichte: Angekettet in einem Behandlungszimmer des Leipziger Klinikums findet ihr neben euch eine leere Spritze mit einem giftigen Pflanzenserum. Ihr habt 60 Minuten Zeit, um ein Gegenmittel herzustellen. Was hat das Ganze mit Doktor Eisenbarth zu tun, der vor 450 Jahren Operationstechniken und Heilmittel entwickelte? Findet es heraus!

Unser Gamemaster kettete uns mit Handschellen fest, wünschte uns mit einem Grinsen viel Spaß und schloss die Tür.  Wir fanden uns nun zu Dritt in einem Behandlungszimmer, besser gesagt Versuchsraum, und aufgrund der angeketteten Situation mit wenig Handlungsspielraumsspielraum wieder. Ein wenig konnten wir erahnen, wo unser Abenteuer uns hinführen sollte, doch was uns erwartete, war mehr…

Der Raum

Wie auch bei Artefacts, war der Raum wunderbar atmosphärisch hergerichtet. Der Spieler fühlt sich direkt als gefangenes Versuchsobjekt. Der Raum war verkleidet mit weißen Fliesen. Ein weißer Schrank, ein Waschbecken, eine Kiste, Mineralien und ein rollender Metalltisch mit OP-Utensilien trugen zur einer kühlen, unheimlichen Stimmung bei.

Die Rätsel

Gegenüber dem Raum Artefacts gibt es hier weniger Schlösser zu knacken und dafür u.a. tolle mechanische Rätsel. Wunderbar wurde hierbei das Thema der Medizin und weitere Wissenschaften einbezogen. Mikroskope, chemische Eigenschaften und das Geschick der Spieler sind von Nöten, um die Rätsel zu knacken. Diese Mischung der Lösungsfindung brachte viel Abwechslung in das Spiel.

Die Rätsel müssen nicht zwingend in einer Abfolge gelöst werden, sonder können teilweise auch parallel von den Spielern durchgeführt werden. Dadurch werden alle gefordert, um das Heilmittel zu finden.

Der Gamemaster

Aufmerksam und mit dem Gespür, wann wir eine Hilfe benötigten, gab uns der Gamemaster entsprechend der Situation Hinweise. Die Kommunikation erfolgte dabei über einen Monitor. Dies war für den Raum und das Thema die bessere Lösung gegenüber bekannten Möglichkeiten wie Walkie-Talkies.

Doc Eisenbarth hatte uns sehr viel Spaß gemacht, auch wenn wir das Heilmittel nicht „herstellen“ konnten. Wir können den Raum Profis sehr ans Herz legen. Er ist herausfordernd und nicht leicht zu lösen. Anfänger sollten zuvor Erfahrung mit ein bis zwei Räumen gemacht haben. Das Fazit lautet in jedem Falle lohnenswert. Wir sind schon sehr gespannt auf den dritten Raum „Carrie“.

Solltet ihr jetzt Lust bekommen haben, dann solltet ihr auf der Website von Escapeventure eure medizinische „Heilung“ buchen.

Website: http://www.escapeventure.com

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Klick hier um zu sehen, wo sich der Raum auf unserer persönlichen Toplist befindet.

Doc Eisenbarth
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4 Antworten

  1. Dezember 11, 2016

    […] Magdeburg und in einem mobilen Truck. In Leipzig können zur Zeit die beiden Räume Artefacts und Doc Eisenbarth gebucht werden. Der dritte Raum „Carrie“ wird ab dem Frühjahr 2017 bespielbar […]

  2. Dezember 19, 2016

    […] Doc Eisenbarth (Escapeventure/Leipzig) […]

  3. Januar 14, 2017

    […] Magdeburg und in einem mobilen Truck. In Leipzig können zur Zeit die beiden Räume Artefacts und Doc Eisenbarth gebucht werden. Der dritte Raum „Carrie“ wird ab dem Frühjahr 2017 bespielbar […]

  4. Januar 17, 2017

    […] Doc Eisenbarth (Escapeventure/Leipzig) […]

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