Warum sich „Gotta catch ‚em all“ und „Escape the Room“ nicht ausschließen. Heute Morgen habe ich auf Facebook einen spannenden Artikel von Sabrina Catalfamo geteilt, mit dem Titel „Mit Pokémon Go zu mehr Kunden“. Daraufhin gab es eine kurze Diskussion darüber, inwieweit sich diese Maßnahmen auch für Escape Room Anbieter nutzen lassen können.
Meiner Meinung nach handelt es sich bei Pokémon Go und Escape Rooms im Idealfall um zwei immersive Spieler:innenfahrungen. Bei denen unter anderem das Suchen und Finden im Fokus steht. Bei Pokémon Go sucht man in der realen Umgebung nach Pokémon und bei Escape Rooms nach Hinweisen, welche einem aus dem Raum bringen. Wer bereit ist, sich auf das Rollenspiel Pokémon einzulassen, wird sich höchstwahrscheinlich auch auf einen Escape Room einlassen. Beides setzt die Leidenschaft des Spielens voraus, sowie sich auf das Einlassen in ein künstlich erschaffenes Szenario. Sprich der Pokémon Go Spieler:innen ist am Ende auch ein potenzieller Escape Room Spieler:innen. Also warum nicht Pokémon Go als potenzielles Marketing-Tool nutzen?
Wenn man bedenkt, dass sich die meisten Escape Rooms in nicht allzu zugänglichen Locations befinden. Sprich man findet sie kaum in Fußgängerzonen oder in belebten Shopping-Regionen von Städten, sondern eher in Nebenstraßen, Hinterhäusern oder Kellern. Viele der potenziellen Spieler:innen, wissen vielleicht nicht einmal was überhaupt ein Escape Room ist. Daher liegt es nahe diese potenziellen Spieler:innen mit Pokémon Go anzusprechen und zu sich zu führen.
Momentan wird schon darüber berichtet, dass es die Idee gibt das Nintendo in Zukunft Unternehmen die Chance gibt gegen Geld ihr Unternehmen zu Pokéstops oder anderen spannenden Locations zu machen. Jedoch kann man sich bis dahin als Escape Room Anbieter auch ohne Geld den Hype zu Nutze machen.
Im verlinkten Artikel, wird auf folgende Punkte eingegangen. Wovon ich exemplarisch zwei dieser Punkte genauer erläutern werde inwieweit diese Escape Room Anbietern nutzen.
Findet heraus, ob sich euer Escape Room sich an einem Pokéstop oder einer Arena befindet.
Vielleicht hat man als Escape Room schon das Glück, dass es in der Nähe solche wichtigen Hotspots gibt bzw. ist man evtl. selbst schon eine Arena oder Pokéstop. Ist dies der Fall solltet man sich dies zu Nutze machen und die Info entsprechend über seine Social-Media-Kanäle oder ganz klassische Beschilderung in der Nähe den Spieler:innenn mitteilen. Dies kann zum einen eure Kunden animieren, wieder einmal vorbeizuschauen um den Raum bei euch zu spielen, den sie noch nicht gespielt habe. Aber auch nicht Kunden, welche nun öfters in der Nähe eures Escape Rooms stehen könnten als Neukunden gewonnen werden. Sei es in dem ihr an diesen Punkten Flyer verteilt, mobile Rätsel anbietet oder ganz einfach über das Abenteuer Escape Room informiert.
Beispiel für eine Social-Media Aktion mit Pokémon Go
Nutzt Lockmodule
Lockmodule sorgen dafür das Pokéstops noch interessanter werden und vermehrt seltene Pokémon in der Nähe auftauchen. Diese Lockmodule kann man super nutzen, um die Aufmerksamkeit für den Pokéstop seines Escape Rooms zu erhöhen. Sabrina Catalfamo macht hier eine einfache Rechnung auf:
Kosten für Lockmodule sind vergleichsweise gering
Im Shop kosten 14.500 Pokémünzen rund 99,99 Euro. Dafür bekommt man 21-mal den 8er-Pack Lockmodule für je 680 Münzen. Mit knapp 100 Euro kauft man also 168 Lockmodule, die für 84 Stunden ausreichen, was Kosten von 1,19 Euro pro Stunde ergibt, um Ihre Laufkundschaft zu erhöhen. Dieses Geld werden Sie aller Wahrscheinlichkeit nach mit den vielen Pokémon-Usern schnell wieder eingespielt haben.
Natürlich leben Escape Rooms weniger von Laufkundschaft. Wie jedoch oben schon geschrieben, geht es vielmehr darum das Thema Escape Rooms bzw. seinen eigenen Standort bekannter zu machen.
Des Weiteren werden noch folgende Punkte aufgeführt.
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