Keyhunt – Curse of the Pharao – Escape Room Kopenhagen

Kopenhagen / 3-5 Spieler / 27 – 45 EURO pro Person / Räume: 3 / Bewertung: Gut

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Bei unserem diesjährigen Urlaub in Dänemark wollten wir natürlich auch hier die heimische Escape Room Szene erkunden. Jedoch ist dies nicht so einfach, wie wir feststellen mussten. Dänemark bietet eine überschaubare Anzahl an Escape Rooms, wobei diese sich, bis auf einem Raum in Odense, alle in Kopenhagen finden lassen. Eine weitere Besonderheit im Gegensatz zu Deutschland war, dass alle Räume prinzipiell mindestens drei Spieler voraussetzen. Bei unseren Recherchen ist uns nur ein Escape Room für zwei Spieler untergekommen. Hinzu kommt auch noch, dass die Escape Rooms in Dänemark im Vergleich zu Deutschland um ein vielfaches teurer sind. Teilweise sind hier Raumpauschalen  zu zahlen und nur wenige Preise sind abhängig von der Spieleranzahl. Alle Räume sind, soweit wir feststellen konnten, auch in englischer Sprache spielbar, was die Räume für Touristen zugänglich macht.

Final haben wir uns für Keyhunt in Kopenhagen entschieden. Die Räume von Keyhunt Kopenhagen befinden sich in der 3. Etage eines Altbaus, direkt an der S-Bahn-Station Nørreport und sind somit einfach zu erreichen. Vor Ort wurden wir von zwei netten Gamemasterinnen mit sehr gutem Englisch in Empfang genommen. Wir wurden in den Aufenthaltsraum geführt, an dessen Wänden alle bisher gespielten Teams mit Zeiten verewigt waren sowie die Top Teams der Räume. Uns stach sofort ins Auge, dass alle Räume anscheinend in einer Bestzeit von um die 30 Minuten lösbar schienen.

Momentan werden drei Räume zum Spielen angeboten. Beim empfohlenen Anfängerraum The Pirat Ship geht es darum, den Schatz eines schlafenden Kapitäns zu finden und zu stehlen, bevor dieser erwacht. Ein weiterer Raum ist The Will, wo ihr innerhalb von 60 Minuten den „letzten Willen“ eures Onkels finden sollt. Wir haben uns jedoch für Curse of the Pharao entschieden, da wir bisher noch keinen Raum mit einem solchen Szenario gespielt hatten.

Bevor es losging, wurde uns noch erklärt, dass es bei Keyhunt prinzipiell nicht darum geht aus den Räumen zu entkommen, sondern eine vorgegebene Aufgabe in 60 Minuten zu lösen. Da wir zu Dritt plus einem 13-monatigen Kleinkind waren, wurde uns auch die Möglichkeit eröffnet, dass wir den Raum während des Spiels verlassen können, falls sich das Kind nicht wohlfühlt und zu schreien beginnt. Zu unserem Glück brauchten wir jedoch diese Ausnahme nicht.

Curse of the Pharao (Der Fluch des Pharao)

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Deep beneath the pyramid lies the tomb of the pharaoh. The locals whisper of a magical jewel which they call the jewel of Kah’rantus. As treasure hunters, you have embarked upon a quest to obtain this jewel, and have made your way down into the deep and dark burial chamber of the forgotten king. Will you find the jewel before the mummy awakens and curses you with everlasting despair?

Der Raum

Als die Tür hinter uns ins Schloss fiel, wurden wir mit etwas für uns gänzlich Neuem überrascht. Auf einem Display an der Wand gab es einen atmosphärischen Kurzfilm, in welchem uns ein ägyptischer Priester hinsichtlich unserer Aufgabe briefte: Wir sollten innerhalb von 60 Minuten einen magischen Juwel finden, bevor die Mumie erwacht. Sobald der Film zu Ende war, startete auch schon die Uhr.

Der Raum lieferte mit einem großen Sarkophag in der Mitte, Hieroglyphen an den Wänden und zum Szenario passenden Dekoelementen ein atmosphärisches Bild ab, konnte aber auf Grund einiger weniger modernen Elemente nicht zu 100 Prozent in die Welt eines Pharaonengrabes entführen.

Die Rätsel

Die Rätsel im Raum waren gut ausbalanciert, abwechslungsreich und passten vor allem zum gegebenen Szenario. Neben dem klassischen „Suchen und Finden“ – insbesondere Schlüssel – gab es vier Haupträtsel, welche es zu lösen galt. Diese boten eine gute Mischung aus Geschicklichkeit, Logik und Puzzeln. Die Rätsel waren nicht linear angeordnet und konnten daher in beliebiger Reihenfolge gelöst werden. Dadurch entstand der sehr angenehme Umstand, dass wir selten zu Dritt an einem Rätsel knobelten oder jemand nur unbeteiligt im Raum stand. Vielmehr wurde an unterschiedlichen Punkten  alleine oder zu zweit gerätselt und nur bei sehr kniffligen Rätseln und zum Ende hin war das gesamte Team auf ein Rätsel fokussiert.  Der Raum wäre sicherlich auch zu Zweit lösbar gewesen, jedoch ist die geforderte Mindestanzahl von 3 und max.5 Spielern die optimale Teamgröße für den Raum.

Die Kommunikation mit der Gamemasterin erfolgte über das anfangs erwähnte Display an der Wand. Das Timing der Tipps war gut und die Hinweise gaben nicht zu viel und nicht zu wenig preis.

Nachdem das magische Juwel gefunden wurde, endet der Raum, wie er begonnen hat: Mit einem erneuten Video des ägyptischen Priesters.

Mit Curse of the Pharao bietet Keyhunt einen klassischen Rätselraum, ohne allzu viele technische Spielereien und weiß zu unterhalten. Der Raum ist für Anfänger, wie auch für Fortgeschrittene geeignet. Laut unserer Gamemasterin schaffen 20% aller Teams den Raum nicht. Der Preis ist für Deutsche vielleicht ein wenig zu hoch für das Gebotene im Raum, aber dies ist nun einmal das dänische Preisniveau und somit auch in Ordnung.

Wer also bei seinem nächsten Trip nach Kopenhagen etwas Zeit haben sollte, dem können wir Keyhunt getrost empfehlen.

Website: http://keyhunt.dk/en

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Curse of the Pharao
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