[Im Test] Akte Mord – Die Spur der Bilder

Eine neue Akte. Ein neuer Kriminalfall. Ein neues Detektivspiel. In Akte Mord – Die Spur der Bilder heißt es einen 10 Jahre alten Kriminalfall zu lösen, um das Ableben einer jungen Künstlerin aufzuklären. Wie uns der Fall gefallen hat und ob er etwas Neues dem Genre hinzuzufügen hat, das lest ihr hier.

Bei Akte Mord – Die Spur der Bilder handelt es sich um ein Krimispiel für 1- 5 Ermittelnde ab 16 Jahren. Der Verlag gibt eine Spielzeit von 2 – 4 Stunden an, in denen man den ungeklärten Tod von Rebecca Steinweg aufklären soll, welcher die Frankfurter Kunstszene vor über 10 Jahren erschütterte. Als die Ermittlungen ins Leere liefen, wurde der Fall zu den Akten gelegt und somit zu einem Cold Case.

Mit der auffälligen Signalfarbe Rot kommt der berühmte Umschlag auf den Tisch, in welchem heutzutage jedes Krimispiel verpackt ist, welches etwas auf sich hält. So beginnt dann auch der erste Fall Die Spur der Bilder der neuen Krimispielreihe Akte Mord.

Wie immer ist kein Studium einer Spielanleitung notwendig. Wir breiten vor uns auf dem Tisch diverse Unterlagen und Fotos aus und schon können die Ermittlungen beginnen. Ins Auge fallen noch 3 weitere rote Umschläge, welche mit Runde 2, Runde 3 und Auflösung gekennzeichnet sind.

Was macht Akte Mord – Die Spur der Bilder anders?

Bei Akte Mord – Die Spur der Bilder wird in 3 Runden ermittelt. In jeder der Runden gilt es jeweils eine Frage zu beantworten, deren Lösung auf der Website loesung.akte.de eingegeben werden muss.

So muss zum Beispiel in Runde 1 die Frage beantwortet werden, welche drei Dokumente beweisen, dass das Opfer nicht Selbstmord begangen hat. Hier fordert Akte Mord, dass man jedoch korrekt die Dokumente angibt, welche diesen Beweis auch belegen. Kann man sich in anderen Krimispielen meist per Ausschlussverfahren die Antworten erarbeiten, muss hier genauer gearbeitet werden.

Sind die Antworten korrekt, kann man einen weiteren Umschlag öffnen und erhält noch mehr Beweisstücke.

Jedoch kommt Akte Mord – Die Spur der Bilder im Gegensatz zu vielen anderen Spielen dieser Art recht konservativ daher. Der Fokus liegt hier fast ausschließlich auf dem Studium der Dokumente in der Mappe. So ist es nicht nötig in Social Media Profilen zu recherchieren, Anrufe zu tätigen oder auf extra erstellten Website zu surfen. Alles befindet sich direkt vor einem auf dem Tisch.

Da es sich hier um einen sogenannten Cold Case handelt, sprich einem Fall der schon Jahre zurückliegt, haben wir Zugriff auf diverse Ermittlungsergebnisse der Polizei, wie Obduktionsberichte, Verhöre und Abschlussberichte. Insgesamt erwarten einen 59 Dokumente und 5 Audiodateien (online). Die 5 Audiodateien sind dann auch schon das einzige multimediale Element im Spiel. Jedoch handelt es sich bei diesen am Ende nur um die Verhöre, welche auch in schriftlicher Form vorliegen

Die Dokumente sind realistisch gestaltet und auch bei den beiliegenden Fotos merkt man die Liebe zum Detail. 

Für wen lohnt sich Akte Mord – Die Spur der Bilder?

Wir haben uns mit zwei Neulingen zusammen getan um den Fall zu lösen. Und in der Tat ist dies am Ende wahrscheinlich auch die eigentliche Zielgruppe. Durch die Rundenstruktur und den recht geringen Ermittlungsaufwand mit Fokus auf Dokumentenstudium, wird man hier gut an die Hand genommen. Zwar kann man natürlich zu Beginn schon einmal alle Unterlagen und Beweise sichten, jedoch macht dies recht wenig Sinn, wenn man gezielt jede Runde Fragen beantworten muss. So haben wir uns eher auf entsprechende Dokumente fokussiert, welche zur Lösung notwendig waren.

Gerade Neulinge werden dies wahrscheinlich begrüßen, dass diese hier zu Beginn wenig überfordert werden in diesem handwerklich gut umgesetzten Fall.

Erfahrene Ermittelnde würden sich hier ein wenig mehr komplexere Beziehungsgebilde, wiedersprechende Alibis und falsche Fährten wünschen. Daneben ist man heutzutage auch recht verwöhnt hinsichtlich multimedialer Umsetzung oder auffälligen Beweisstücken, von anderen Krimispielen. Hierauf verzichtet Akte Mord – Die Spur der Bilder dann leider fast komplett und legt uns ein wenig zu viel den Schwerpunkt auf das gemeinsame Lesen von Unterlagen.

Akte Mord Fall 1 – Die Spur der Bilder – Das Tatort Krimispiel für Zuhause – Escape Room Detektivspiel für Erwachsene
  • Ermittelt als Teil einer Cold Case Einheit des LKA in einem spannenden Kriminalfall
  • Über 59 realistische Dokumente, Beweise und Zeugenaussagen erwarten euch
  • Hört euch die Vernehmungsprotokolle als Audio-Datei an
  • Durchsucht die Fallakte nach Hidden Clues, zieht die richtigen Schlüsse und löst drei herausfordernde Aufgaben
  • Für 1 – 5 Spieler ab 16 Jahren, 2 – 4 Stunden Spielspaß

Escape Maniac Transparenzversprechen: Bei Akte Mord – Die Spur der Bilder handelt es sich um ein kostenlos zur Verfügung gestelltes Rezensionsexemplar.

Letzte Aktualisierung am 24.01.2022 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API - Alle Amazon Links sind sind Amazon Affiliate Links. Werden Käufe über diese Links getätigt, erhält der Linkersteller eine Provision von Amazon. Der Preis für den Käufer (euch) ändert sich dadurch natürlich nicht.

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