Find the Exit – Das Testament – Escape Game Hagen

Hagen / 2 – 6 Spieler / Preis:  35 – 22 Euro pro Person / Bewertung: 6.8

Adresse: Im Mühlenwert 20, 58135 Hagen

Gespielt: 30.05.2019

Anzahl Spieler: 4

Nachdem wir in Dark Moon (Zur Review) unseren Auftrag auf dem Mond vollendeten, begaben wir uns in der nächsten Mission, an das Erbe unseres Onkels zu kommen. Um das Vermächtnis antreten zu können, hatte dieser uns eine spezielle Aufgabe hinterlassen. Ob wir nun 60 Millionen Euro reicher sind, erfahrt ihr hier.

Find the Exit befindet sich knapp 6 km vom Hauptbahnhof Hagen entfernt, so dass wir uns für die Anreise mit dem Auto entschieden. Dazu stehen zahlreiche Parkplätze vor dem Gebäude des Anbieters zur Verfügung. Bei dem Gebäude handelt sich um eine ehemalige Verkaufshalle, die tatsächlich beeindruckend viel Platz für Escape Games liefert. Bereits der Eingangsbereich kann problemlos von größeren Gruppen gleichzeitig genutzt werden. An dieser Stelle sei erwähnt, dass Find the Exit die Bauarbeiten noch nicht abgeschlossen hat. Da die einzelnen Spielbereiche erst nach und nach in Eigenregie gebaut werden, müssen die Spieler beispielsweise beim Gang auf die Toilette an den entsprechenden Bauabschnitten vorbei. Dementsprechend unscheinbar sieht momentan auch noch der Wartebereich aus. Aktuell können die Spiele Dark Moon sowie Das Testament gebucht werden. Weitere drei Spiele sollen in den nächsten Monaten folgen und teilweise thematisch an die bereits bestehenden Räume anknüpfen.

Auch bei dem Spiel Das Testament wurde uns die Hintergrundgeschichte im thematisch passenden Vorraum vom Spielleiter vorgetragen. Da es sich bei dem Spiel um die Wohnung unseres verstorbenen Onkels handelt, fand dies im Flur statt. An der Garderobe können erneut die Wertgegenstände verstaut werden, so dass sich dies thematisch gut unterordnet.

Das Testatment

Das Testament - Find the Exit - Escape Room Hagen

Professor Dr. T.J. Greenwood experimentierte gern mit dem Unbekannten. Geheimnisse zu lüften um die sich die Welt der Wissenschaft streitet. Er ist zu allen mysteriösen Orten der Erde gereist und hat die Dinge auf seine Art interpretiert und sich zu Nutze gemacht. Auf diese Weise konnte er viele neue Erfindungen patentieren lassen um seine eigentlichen Forschungen auf dem Gebiet der Quantenphysik zu finanzieren, wodurch sein Vermögen sehr rasch anwuchs. Da er keinen Luxus brauchte verblieb das meiste Geld auf der Bank. Das letzte was man von ihm hörte war, dass er ein stabiles schwarzes Loch kreieren wollte.

Dieses wurde jedoch von allen anderen nur belächelt, vor allem von seiner Familie denen es einfach nur peinlich war ihn überhaupt zu kennen. Für sie war er total verrückt und wollten mit ihm nichts zu tun haben. Er geriet in Vergessenheit, und jetzt, fast 20 Jahre später, nachdem er unauffindbar für tot erklärt worden ist, wurde sein Testament verlesen. 60 Millionen Euro lagern auf der Bank. Doch es gibt eine Bedingung. In seinem Testament schrieb er, dass er diese Welt verlassen würde. Doch warum wurde er nie gefunden? Weshalb wurde das Testament erst jetzt eröffnet? Und warum will er, dass ihr alle sein Büro durchsuchen sollt? Aber das ist die Bedingung.“

Atmosphäre

Das Spiel beginnt mit einem Einstieg, welcher uns positiv überraschte. Anschließend befanden wir uns in einem verstaubten Wohnzimmer, welches passend zur Geschichte gestaltet war und somit einen stimmungsvollen Eindruck erweckte. Neben dem obligatorischen Bücherregal fanden wir in dem Raum einen alten Kamin, einen Schreibtisch, eine Stehlampe sowie eine Kommode. Dennoch wirkten die Einrichtungsgegenstände aufgrund der Spielfläche fast schon ein wenig verloren im Raum. Im Verlauf des Testaments wandelt sich das Setting passend zur Story. Leider kann der positive erste Eindruck nicht kontinuierlich aufrechterhalten werden. Dies liegt vor allem an dem sehr kahlen und undetailliertem zweiten Spielteil. Auch beim Finale ist hinsichtlich Dramaturgie noch Luft nach oben.

Die Story

Die Geschichte wird im Testament vor allem durch das Setting aufgegriffen. Der Settingwechsel unterstreicht dabei gut den inhaltlichen Twist. Leider fehlten uns dabei grundlegende Informationen, die wir nicht eh schon der Beschreibung des Raumes entnehmen konnten. So handelt es sich bei der Geschichte um ein Missionsspiel, ohne das zunächst genau deutlich wird, was überhaupt zu tun ist. Der etwas konfuse Eindruck bleibt leider auch nach dem Spiel bestehen, so dass wir erst im Gespräch mit unserem Spielleiter die detaillierten Hintergründe erfuhren. Spannend wird sicherlich der nächste Raum von Find the Exit, welcher sich thematisch an Das Testament anschließen wird.

Die Rätsel

Die Rätsel bestehen vorwiegend aus elektronischen Rätseln. Sie sind weitestgehend thematisch eingebunden und kommen sehr abwechslungsreich daher. Dabei sind sie intuitiv und auf einem moderaten Schwierigkeitsniveau. Die Interaktion mit dem Setting macht hierbei besonders Spaß. Durch den häufigen Wechsel zwischen den Spielbereichen kommt eine schöne Dynamik auf, die sich gut der Geschichte unterordnet. Gegen Ende des Spiels werden die Rätsel über verschiedene Raumabschnitte kooperativ, was uns ebenfalls schön gefallen hat. Auch hier würden wir eine mittlere Gruppengröße empfehlen.

Der Gamemaster

Der Gamemaster war aufmerksam und half uns stets zum richtigen Zeitpunkt weiter. Per Walkie-Talkie blieb er während des Spiels in seiner Rolle und formulierte die Hinweise nicht zu direkt.

FAZIT

Das Testament ist ein solider Raum, der mit schönen Ideen punkten kann. Der technische Einsatz, die Interaktion mit dem Setting sowie der Rätselfluss ist gelungen. Insgesamt hat Find the Exit hier einen Rätselraum geschaffen, der vor allem für mittlere Gruppengrößen gut geeignet ist.

Website: https://find-the-exit.de/

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Das Testament
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Dies ist eine Review von Malte S. Dieser wurde von Find the Exit eingeladen und musste daher nichts für das Spielen des Raumes zahlen. Eine Aufnahme in unsere persönliche Empfehlungsliste erfolgt sobald wir den Raum offiziell gespielt haben. Hier findet ihr Maltes Top 10 Liste!

Malte S

Malte ist seit 2018 Teil des Escape Maniac Teams und testet für euch Räume hauptsächlich in NRW, dem Ruhrpott oder was sich sonst so westlich von Berlin befindet. Malte ist immer auf der Suche nach dem perfekten Abenteuer und Immersion. Sein Lieblingsraum ist von Skurrilum "Ernie Hudson und der Zoo des Todes".

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