The Key – Der Bankraub – Escape Game Hannover

Hannover / 2 – 6 Spieler / Preis:  35 – 20 Euro pro Person / Bewertung: 5.7

Adresse: Vahrenwalder Str. 65, 30165 Hannover

Gespielt: 02.09.2018

Anzahl Spieler: 2

Da sich ein Heimatbesuch hervorragend mit einem Escape Game kombinieren lässt, haben wir uns für The Key in Hannover entschieden. Nachdem der Anbieter zum Jahreswechsel den Weg aus einem großen Franchise in Deutschland wagte, wurden die Räume teilweise umgestaltet. Unsere Wahl fiel zunächst auf den Bankraub. Da es sich bei dem Gebäude von The Key um den ehemaligen Standort einer echten Bank handelt, reizte uns das Abenteuer dementsprechend sehr. Lest nun, ob uns der Raub tatsächlich gelungen ist.

The Key befindet sich unweit der Innenstadt an einer viel befahrenen Straße in Hannover. Bei Anreise mit dem PKW bieten sich die Parkbuchten entlang der Straße an. Alternativ ist The Key auch bequem per ÖPNV zu erreichen.

The Key in Hannover bietet derzeit vier verschiedene Escape Games: Kommissar Parker (Zur Review), Die Spur des Tüftlers, Mord im Cafè: Der zweite Fall und Der Bankraub. Bei diesen vier unterschiedlichen Escape Rooms sollte somit für jeden etwas dabei sein.

Bei unserer Ankunft wurden wir freundlich begrüßt und verstauten zunächst unsere Wertgegenstände in den bereitgestellten Truhen. Anschließend folgten wir unserem Spielleiter in den Kellerbereich, um dort die Spieleinweisung zu erhalten.

Der Bankraub

„Nach wochenlanger Arbeit ist euer Tunnel in dem Keller der Bank fertiggestellt. Der letzte Schritt liegt vor euch… der Durchbruch in den Keller und dann den Tresor knacken. Überwindet alle Sicherheitssysteme und nehmt mit, was ihr tragen könnt. Aber beeilt euch! Die Polizei hat einen anonymen Tipp bekommen und wird in 60 Minuten auf der Matte stehen. Das ist eure Chance!“

Atmosphäre

Das Spiel beginnt thematisch zunächst in einem Archiv der Bank. Die Tatsache, dass man sich dabei tatsächlich im Keller der ehemaligen Bank befindet, ist theoretisch perfekt gewählt. Leider erinnert im Raum selbst jedoch nur wenig an eine Bank. Insgesamt wirkt der Raum recht willkürlich und lieblos zusammengestellt. So lassen sich unter anderem ein Schreibtisch, ein Waschbecken mit Spiegel, Regale mit Werkzeugkisten und ein großer Stromkasten in dem Raum finden. Lediglich eine Fototapete, welche einen Tunnel zeigt, greift den Gedanken des Einbruchs in den Keller der Bank auf. Vor dem Wandposter wurden einige Ziegelsteine am Boden aufgestapelt, so dass hier Schutt angedeutet wird. Atmosphärisch betrachtet ist hier definitiv noch Luft nach oben. Im Verlauf des Spiels konnte sich das Setting dann allerdings qualitativ steigern, da wir uns nach einem schön inszenierten Szenenwechsel im echten Tresorraum der ehemaligen Bank befanden. Die schweren Tresortüren bewirkten am Ende des Spiels dann tatsächlich das Gefühl eines Einbruchs in eine echte Bank.

Die Story

Die Geschichte kann als klassisches Missionsspiel eingestuft werden, dessen Ziel der Einbruch in den Tresorraum ist. Die entsprechende Spannung kam leider erst im Tresor auf. Dies liegt vor allem daran, dass die Geschichte nicht durch die Rätsel, sondern lediglich durch den Settingwechsel vorangetrieben wird.

Die Rätsel

Die Rätsel bestanden hauptsächlich aus klassischen (Zahlen-)Schlössern, so dass das Kombinieren von Zahlencodes im Bankraub überwiegt. Leider ergaben nicht alle Rätsel im Kontext einer Bank Sinn, so dass sich diese künstlich aufgesetzt anfühlten. Zudem wurde ein Rätsel erst durch Hinweise des Gamemasters eindeutig logisch lösbar. Die Rätselstruktur ist non-linear, was jedoch in einem stumpfen Ausprobieren von gelösten Zahlencodes und Schlüsseln mündet. Der Schwierigkeitsgrad ist vor allem aufgrund der Anzahl der Rätsel im oberen Bereich anzusiedeln. Da uns der Einbruch erst nach den 60 Minuten gelungen ist, empfehlen wir besonders wegen der non-linearen Rätselführung eine Gruppengröße ab drei Personen.

Der Gamemaster

Bevor das Spiel starten konnten, bekamen wir eine Einführung über die Bedienungsweise der Tresorschlüssel. Da dies thematisch ungebunden vor dem Spielraum stattfand, wirkte die Information eher wie ein Spoiler. Sicherlich lässt sich die Erklärung der Schlüsselhandhabung auch schon vor dem Spielbeginn thematisch besser integrieren. Während des Spiels wusste der Gamemaster fast immer, wo wir uns rätseltechnisch befanden. Die Kommunikation fand per Tablet statt. Im Tresorraum brach jedoch die Verbindung des Tablets ab, was den massiven Wänden der ehemaligen Bank geschuldet ist, dennoch aber den Spielspaß trübte. Auch hier sind sicherlich Alternativen möglich, um die Verbindung aufrecht zu erhalten.

Fazit

Es gibt keinen besseren Standort für ein Escape Room mit dem Namen „Bankraub“ als eine ehemalige Bank. Auch wenn das Finale in einem echten Tresorraum spielt, so kann der Spielanfang atmosphärisch kaum überzeugen. Das Gefühl eines Einbruchs kam leider erst gegen Ende des Spiels auf. Dies scheint teilweise auch den Rätseln geschuldet zu sein, da diese thematisch kaum eingebunden waren. Unserer Meinung nach wird das Potential des Raums sowohl atmosphärisch als auch rätseltechnisch noch nicht ganz ausgeschöpft. Insgesamt wird der Bankraub daher vor allem Anfängern Spaß bereiten.

Website: https://thekey-hannover.de

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Der Bankraub
5.7 Escape Maniac
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Atmosphäre
Story
Rätsel
Gamemaster
Anbieter
Summary
There is no better place for an escape room named „bank robbery“ than an actual old bank. Although, the final part of the game is taking place in the actual vault the atmosphere could not convinced us. It is mainly because of the puzzles which are not thematically included. In our opinion the room has not tapped the full potential. In general the room will be fun for beginners.
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Dies ist eine Gastreview von Malte S.  Er wurde von The Key eingeladen und musste für das Spielen des Raumes nichts zahlen. Eine Aufnahme in unsere persönliche Empfehlungsliste erfolgt sobald wir den Raum offiziell gespielt haben. Hier findet ihr Maltes Top 10 Liste!

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