Escape World – Down the Rabbit Hole – Escape Room Amsterdam

Amsterdam / 2-5 Spieler/ Preis: 22 – 35 Euro pro Person / Bewertung: Durchschnittlich

Adresse:  (Karte)

Gespielt: 04.02.2017

Anzahl Spieler: 5

Escape World ist der größte Anbieter in Amsterdam mit insgesamt 6 Missionen und 9 Räumen. Doch wie sich herausstellen sollte, ist Größe nicht immer alles, vor allem bei Escape Room Anbietern. Escape World ist mit dem Bus 48 von Amsterdam Central Station direkt zu erreichen.

Im Moment bietet Escape World folgende Escape Room Themen an: Down the Rabbit Hole, The Serial Killer, Who killed the Painter, The Hospital, Mission Matrix und The Flying Dutchman. Wir hatten uns entschieden, den von Alice im Wunderland inspirierten Raum Down the Rabbit Hole zu spielen. Da es regnete und wir unser Amsterdamer Sightseeing-Programm soweit schon hinter uns hatten, waren wir ca. 40 Minuten zu früh bei Escape World.

Als wir die Räumlichkeiten betraten, wurden wir positiv überrascht. Der Empfangsbereich war groß und geräumig, was bei solch einem großen Anbieter schon einmal ein Pluspunkt ist. Große Vintagesofas luden zum Verweilen ein. Hinter einem Schreibtisch in der Mitte des Raumes saß eine Mitarbeiterin, welche uns kurz begrüßte und uns bat Platz zu nehmen. Ein weiterer Pluspunkt: Wasser, Tee und Kaffee gab es umsonst. Da wir ja noch reichlich Zeit hatten, sperrten wir unsere Taschen in die bereitgestellten Spinte und vertrieben uns die Zeit mit den Spielen Looping Loui und Jenga.

Escape World Amsterdam
Kurz vor unserer gebuchten Zeit kam dann auch unser Gamemaster auf uns zu. Dieser begrüßte uns kurz, fragte ob wir schon einmal einen Escape Room gespielt hatten und führte uns ohne weiteres Briefing dann auch zugleich zu unserem gewählten Raum – Down the Rabbit Hole.

Im Raum zeigte er uns noch kurz die Taste über welche man Hilfe anfordern konnte und den kleinen Briefkasten über welchen man dann die entsprechenden Hilfekarten erhalten sollte. Man merkte schon etwas, dass die Zeit drängte. Die Einführung übernahm dann auch Alice in einem Video, welche uns darum bat sie aus dem Wunderland zu befreien, indem wir vier bestimmte Formen finden sollten und auch noch einmal erwähnte, dass man doch keine Gewalt anwenden sollte.

Down the Rabbit Hole

Down the Rabbit Hole

Down the Rabbit Hole

Probably the best design of an Escape Room you have ever seen! Take a surreal trip into this living phantasy inspired by Lewis Carroll’s novel Alice In Wonderland. Complete with rabbits, mushrooms and a secret door which travels you to a new world. Stand in Alice’s shoes and use all your mental capacities to solve ingenious puzzles. An adventure to be never forgotten!

Der Raum

Der Raum, in den wir gesteckt wurden, hatte die beste Zeit schon hinter sich und wirkte entsprechend abgenutzt. Das mit dem „best design of an Escape Room you have ever seen“ war schon einmal nichts. Auch wenn dies nur den ersten Teil darstellen sollte, hätte man auch etwas mehr Liebe ins Detail stecken können und die Welt von Alice besser einleiten können. Das Wunderland an sich hatte charmante Ideen, konnte atmosphärisch aber auch nicht ganz überzeugen.

Die Rätsel

Die Rätsel sind abwechslungsreich. Die klassischen Rätsel wie Suchen, Knobeln und Rechnen sind ausgewogen in den Raum integriert. Jedoch nicht immer logisch und intuitiv zu erschließen. Teilweise hatte man das Gefühl den Faden zu verlieren. Die Rätsel fügten sich auch nicht immer unbedingt in die Story ein. Macht euch auf das ein oder andere Zahlenschloss gefasst.

Der Gamemaster

Der Gamemaster war leider die größte Enttäuschung des ganzen Spiels. Anscheinend hatte er parallel noch andere Spiele zu betreuen. Anders können wir uns nicht erklären, warum wir teilweise mehrere Minuten um Hilfe verlangten und nichts passierte. Wir fühlten uns zu Teilen einfach im Stich gelassen, was sich nicht unbedingt positiv auf das Spielgefühl ausgewirkt hat. Die Tipps wurden über Hinweiskarten verteilt, was dann jedoch in Ordnung war, wenn man einmal Hilfe erhalten hat. Anscheinend hatte er am Ende auch ein schlechtes Gewissen, so dass er uns das finale Rätsel nach Ablauf der Zeit hat lösen lassen.

Das Debriefing war dann auch recht schnell abgehandelt von ihm. Schließlich musste er ja noch die anderen Räume wieder herrichten. Insgesamt waren drei Mitarbeiter an diesem Samstagabend anwesend, was eindeutig zu wenige waren für die Räume und anwesenden Spielern. Am Ende gab es auch keine direkte Verabschiedung oder Finisherfoto. So unzufrieden hatten wir bisher noch nie ein Escape Room verlassen. Selbst bei schlechteren Räumen konnten wir uns bisher nie über die Gamemaster oder Service beschweren.

Auf dem Weg zurück teilten wir uns den Bus mit Spielern, welche parallel zu uns auch Down the Rabbit Hole spielten. Leider teilten sie unseren Eindruck vom Raum und unaufmerksamen Gamemastern. Da hat am Ende auch nicht der positive Ersteindruck geholfen.

Website: http://amsterdam.escapeworld.nl/

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Down the Rabitt Hole
5.4 Escape Maniac
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1 Antwort

  1. Februar 17, 2017

    […] war für uns ein unverbrauchtes Setting und bot mit einem kleinen surrealen Twist das, was wir bei Down the Rabbit Hole den Tag zuvor schmerzlich vermissten. Der Raum ist für 2-4 Spieler gut geeignet. Wir können […]

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